Planungsbeispiel: Bedienergonomie

Sonderbau Medienmöbel, 19 Zoll Medieneinbauten, 19 Zoll Medienmöbel, ergonomischer Arbeitsplatz, Fachplaner Medientechnik

Links: Anordnung eines Regieraumes – Rechts: sondergefertigtes Medienmöbel

Planung von Bedienergonomie für technische Ausstattung

Die beste und modernste Technik verfehlt ihren Zweck, wenn sie unkomfortabel oder fehlbedienbar ist. Daher ist Erfahrung und eine grafische Überprüfung der geplanten Technik zwingend notwendig. Defizite in der Ergonomie werden bereits im Vorfeld aufgedeckt, auf entsprechende Bedürfnisse kann effektiv und kostensparend reagiert werden.

Dies bezieht sich nicht nur auf die ergonomische Anordnung der technischen Einrichtungen sondern auch auf deren Steuerung, wie z.B. über das Touchpanel einer Mediensteuerung.

Deshalb gehört die Bedienergonomie grundsätzlich frühzeitig zu unseren Planungsüberlegungen.

19 Zoll Schrank, Rittal Schrank für Medientechnik, 19 Zoll Rack mit Schwenkrahmen, 19 Zoll Technik, 19 Zoll Einbauten, 19 Zoll Medientechnik

Prüfung der Einsehbarkeit der 19″ Schwenkrahmen-Installationsschränke


Hardware: Beispiel Inspizientenpulte

Inspizientenpulte stellen eine besondere Herausforderung da. Erstens beherbergen Sie ein Sammelsurium unterschiedlichster Gerätegrößen, die zweitens alle jedoch gut einseh- und bedienbar auf kompaktestem Raum integriert werden sollen um einen sicheren Überblick über Alles zu erhalten. Durch diese hohe Einbaudichte entstehen jedoch andere Herausforderungen, wie beispielsweise die Wärmeentwicklung von Geräten, interne Kabelführungen, Displays blendfrei zu halten. Da Inspi-Pulte zudem meist höhenverstellbar sein sollen, um stehend und sitzend arbeiten zu können, ist der nötige Präzisionsantrieb so einzubauen, dass er zuverlässig arbeitet, dennoch aber die Lage und Einbauräumlichkeiten der Geräte weder wesentlich ändert noch einschränkt.

Das Bild zeigt ein Inspizientenpult mit 19" Einbauplatz, motorischer Höhenverstellung und Jalousie.


Software: Stichwort Interfacedesign

Interfacedesign ist die grafische, selbst erklärende und funktionale Gestaltung des Steuerungskonzepts. Dabei wird der Bedienumfang und das Touchpanel-Design stets dem Nutzerkreis individuell angepasst. Mittels einer Mediensteuerung lassen sich somit nicht nur interne Funktionen und Abläufe der Medientechnik kontrollieren sondern auch die externe Technik, wie die Gebäudetechnik. Ein koordiniertes Touchpanel-Design erlaubt auch technischen Laien umfangreiche Technik fehlbediensicher und komfortabel zu bedienen oder bietet Technikern die Freiheit komplexe Systeme übersichtlich zu steuern und strukturiert zu überwachen. Das Touchpanel, oder mobile Endgerät, stellt somit eine universelle Mensch-Maschinen-Schnittstelle dar, welche grundlegend gut durchdacht gestaltet sein will, um eine nutzerfreundliches „Human-Interface“ zu werden, welches die gestellten Erwartungen an „Usability“ bedingungslos erfüllt.



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